Karl Valentins Theaterbesuch

ValentinKarlstadt Theater München

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AD_KV_Theaterbesuch © Norbert Mebert
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Karl Valentins Theaterbesuch


Einen „Wortzerklauberer“ nannte ihn einmal ein Kritiker, und das meinte er nicht böse, sondern voller Bewunderung für einen genialen Geist. Karl Valentin war ein Meister, wenn es ums Sinn-Verdrehen ging. Seine Stücke leben von jenem grotesken Witz, der Valentin und seine kongeniale Partnerin Liesl Karlstadt in den 20er und 30er Jahren unsterblich werden ließ. Zum Glück, denn sonst gäbe es heute das ValentinKarlstadt Theater München nicht, und das wäre nun wirklich jammerschade. Längst ist das Ensemble eine Institution für Karl-Valentin-Aufführungen auch außerhalb von Bayern. Valentins Talent, die Komik und Tragik des Alltags in einmalig umständliche Dialoge zu verpacken, führt hier seit über zehn Jahren zu heftiger Lachtränenproduktion. In „Karl Valentins Theaterbesuch“ leben Karl Valentin und Liesl Karlstadt in den Original-Einaktern „Der Theaterbesuch“, „Der verhexte Scheinwerfer“, „Der Firmling“ und „Der Zithervirtuose“ wieder auf. Drei Schauspieler, ein stummer Bühnenarbeiter, der im Laufe des Abends zum grotesken Dirigenten eines mehrköpfigen „Blas- und Zupf-Symphonetts“ mutiert, und der typisch Valentin’sche Humor sorgen für beste Unterhaltung.

Karl Valentins Theaterbesuch
ValentinKarlstadt Theater München

Gerald Karrer Karl Valentin
Bele Turba Liesl Karlstadt
Christian von der Au Nebenrollen & Klavier
Anno Koehler Bühnenarbeiter & Dirigent
Blas- und Zupf-Symphonett