Daniel Barenboim

Schubert Klaviersonaten III

Mo., 20. Februar 2017
20:00 Uhr

Daniel Barenboim
Schubert Klaviersonaten III

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Daniel Barenboim

Schubert: Sonate Es-Dur D 568
Schubert: Sonate a-moll D 784
Schubert: Sonate D-Dur D 850 „Gasteiner Sonate“

In einem Zeitraum von 13 Jahren entstanden Franz Schuberts Klaviersonaten. Nur knapp die Hälfte wurde vollendet – die letzte, seine bekannteste, in B-Dur kurz vor seinem Tod 1828. Erstaunlicherweise erblickten sie aber erst im 20. Jahrhundert das Licht des
Konzertsaals. „In den Sonaten steckt Schuberts ganze Entwicklung“, sagt Daniel Barenboim. „Ich glaube, dass jeder Komponist ein eigenes Medium hat, das ihm als persönliches Tagebuch dient. Bei Schubert waren das neben den Liedern auch die Klaviersonaten. Sie sind eine Offenbarung, eine spannende, hochinteressante Reise.“ Lange hatte der große Dirigent und Pianist das vor Fantasie überquellende Notenmaterial nur auf dem heimischen Klavierpult stehen. Doch dann ging Barenboim vor wenigen Jahren wie immer aufs Ganze: Er eignete sich das Mammutrepertoire in kürzester Zeit an, spielte den Sonaten-Zyklus 2012 bei den Salzburger Festspielen und anschließend auch gleich bei der Deutschen Grammophon auf CD ein. In der Philharmonie ist
Barenboims großartiges Vorhaben jetzt an vier Konzertabenden erneut zu erleben. Schuberts raffinierte Wunderwerke erklingen dabei in dramaturgisch kluger Zusammenstellung, die ihre zahllosen motivischen und harmonischen Beziehungen offenbart. Den Schluss bilden jeweils die großen, späten Sonaten. In die Stille überleitend verraten sie, was Schubert uns Heutigen alles zu sagen hat. „Die Musik lacht und weint gleichzeitig“, sagt Daniel Barenboim. „Sie tut alles, was Menschen nicht können.“ Aber sein souveränes Spiel vermag es mit Leichtigkeit, die Nuancen, Licht- und Stimmungswechsel der Klänge zu durchleuchten: das Tänzerische, das Zarte und Zerbrechliche, den jähen Ausbruch und die weiten, kantablen Linien. Schuberts Meisterwerk in Barenboims Gestaltung: erstaunlich, dass sich die beiden nicht schon viel früher gefunden haben. Dabei gibt es doch heute kaum einen Musiker, dem die Interpretation dieser Gefühlslandschaften so unangestrengt und intuitiv gelingt wie normalen Leuten das Ein- und Ausatmen.

Daniel Barenboim, Klavier

in Zusammenarbeit mit der Münchner Konzertdirektion Hörtnagel

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