David Fray Klavierabend
Da tut sich wieder was in der jungen Pianisten-Szene, und das sogar ziemlich nachdrücklich. Eigentlich sollte man meinen, dass angesichts der derzeitigen nicht zu knappen Konkurrenz kein Platz mehr wäre für einen weiteren „rising star“ unter den Pianisten. Und doch hat es David Fray geschafft, sich mit dem ihm eigenen Freigeist ins Rampenlicht der Szene zu katapultieren. 2006 sprang er mit großem Erfolg für die erkrankte Hélène Grimaud ein – ein Schlüsselereignis seiner Karriere, die unter anderem von Persönlichkeiten wie Pierre Boulez, Christoph Eschenbach und Riccardo Muti (dessen Schwiegersohn er inzwischen ist) gefördert wurde. 2007 nahm David Fray ein Album mit Werken von Bach auf und stellte sie der Musik von Boulez gegenüber. Mit durchschlagendem Erfolg. Vom „BBC Music Magazine“ prompt zum „Newcomer of the Year“ ernannt, folgte kurz darauf eine Auszeichnung mit dem Echo Klassik. In diesem Jahr ist er mehrmals bei den Salzburger Festspielen zu hören. Kritiker und Publikum sind fasziniert von Frays „pulsierendem, tanzendem, lächelndem“ Bach, dem der französische Künstler auch auf seinem zweiten Album seine Referenz erweist. Mit Bach und Schubert ist Fray nun auch in München zu hören. „Der singende, tastende und dennoch erzählerisch auftrumpfende Klavierstil gehört einem der unabhängigsten Klaviergeister der Gegenwart“, schrieb „Die Zeit“.
Schubert: Allegretto c-moll D 915 Schubert: Klavierstück Es-Dur D 946/2 Schubert: Sechs Moments musicaux D 780 Bach: Partita Nr. 6 e-moll BWV 830
Preise: €
46 / 40 / 36 / 28
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