Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Leonard Slatkin, Leitung

Philharmonie

Di., 20. März 2012
20:00 Uhr

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Leonard Slatkin, Leitung

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Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35
Dvorák: Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Sie sei der „letzte ungezähmte Derwisch“ der gegenwärtigen Geigerinnen-Szene, schrieb Die Welt in einem Porträt über Patricia Kopatchinskaja. Die aus Moldawien stammende Künstlerin hat alles geerntet, vom Stirnrunzeln bis Kopfschütteln, von enthusiastischen Kritiken bis zur Echo-Auszeichnung. Und Verblüffung: Nicht nur, weil sie stets barfuß und mit (!) Noten auftritt, sondern weil sie Instrument und Vortrag wild, ungeglättet, gegen den Strich klingen lässt. Und voller Emotionen spielt. Über ihre Einspielung von Beethovens Violinkonzert schrieb ein Kritiker, das Ergebnis sei „ebenso frappierend wie ungewohnt, da es dem Werk ein Maß von Frische verleiht, das man an ihm kaum mehr gewohnt ist“. Im März steht ihr einer der großen Klangkörper Deutschlands zur Seite: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin gehört nicht nur zu den renommiertesten, sondern auch zu den erfolgreichsten Orchestern des Landes, was es nicht zuletzt seiner Entwicklung unter Chefdirigenten wie Maazel, Nagano oder Metzmacher verdankt. An diesem Abend steht dem Orchester mit Leonard Slatkin wieder ein großer Name vor. Dass sie gemeinsam ihre energiegeladene Solistin bändigen können – eher unwahrscheinlich.