Martin Stadtfeld
Philharmonisches Kammerorchester München
Lorenz Nasturica-Herschcovici, Violine & Leitung
So., 11. Dezember 2011
15:00 Uhr
Martin Stadtfeld
Philharmonisches Kammerorchester München
Lorenz Nasturica-Herschcovici, Violine & Leitung
Preise:
€
64 | 59 | 54 | 46 | 39 | 29
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Beethoven: Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37
„Für mich gibt es kein größeres Vergnügen, als meine Kunst zu treiben und zu zeigen“, schrieb Beethoven einmal an seinen Freund Franz Wegeler. Seine Kunst – das war neben dem Komponieren auch das Spiel auf den Tasten, das Beethoven als einer der besten Klaviervirtuosen seiner Zeit bravourös beherrschte. Seine Klavierkonzerte schrieb er sich quasi selbst in die Hand. Für ihre Aufführung gab es zu seiner Zeit keinen besseren Interpreten als ihn selbst. Später, nach seinem Tod, blieben die Werke Kernstücke der Beethoven-Rezeption. Ein Glück, dass auch heute, nach 200 Jahren, Menschen in der Lage sind, Beethovens musikalischen Kosmos erlebbar zu machen – im besten, im aufregendsten Sinne. Martin Stadtfeld hat in den letzten Jahren mit seinen frischen, oft forschen Interpretationen die Klassikwelt das Staunen gelehrt. Vor zwei Jahren widmete er sich mit einem eigenen Album ganz dem „jungen Beethoven“ und erntete begeisterte Kritiken. „Bemerkenswert, mit welchem grandiosen Klanggespür Stadtfeld vorgeht ... reines, hoch differenziertes Klangvergnügen“, urteilte die Presse über die Einspielung, in deren Mittelpunkt Beethovens zweites Klavierkonzert steht. Es bildete den Auftakt zu insgesamt fünf Klavierkonzerten, die Beethoven zwischen 1793 und 1809 komponierte. Später transkribierte er auch sein berühmtes Violinkonzert für Klavier, so dass Martin Stadtfeld mit der Aufführung des gesamten Klavierkonzert-Zyklus vor einer wahrhaft heroischen Aufgabe steht. Stadtfeld selbst spricht von den „teilweise extremen Gegensätzlichkeiten innerhalb der einzelnen Werke“, die für ihn in erster Linie eine gestalterische Herausforderung bedeuten. „Es sind gar nicht so sehr die technischen Anforderungen des Werks“, sagt Stadtfeld in einem Interview zu Beethovens drittem Klavierkonzert: „Der wahre Reiz liegt in der Verantwortung, dem Publikum die Kraft, das Leben und die Innigkeit dieser Musik zu vermitteln.“ Dass sich der vierfache Echo-Preisträger bei seinen Interpretationen auf seinen eigenen Instinkt verlässt, ist bekannt. Man darf gespannt sein.
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