Mozart: Die Zauberflöte

Enoch zu Guttenberg dirigiert und inszeniert „Des Königs Zauberflöte“

Sa., 9. November 2013
19:30 Uhr

Mozart: Die Zauberflöte
Enoch zu Guttenberg dirigiert und inszeniert „Des Königs Zauberflöte“

Preise:
€99 | 88 | 72 | 54

inkl. Vorverkaufsgebühr

Alle Preise zzgl.:

  • 1 € Systemgebühr pro online bestelltem Ticket
  • Einmalig 4 € Versandkosten pro Bestellung.

  • Mozart: Die Zauberflöte
  • Mozart: Die Zauberflöte
  • Mozart: Die Zauberflöte

Der alte Papageno erinnert sich. Unversehens taucht er ein in vergangene Zeiten und gerät dabei mitten hinein in eine erlauchte Runde, die sich eingefunden hat, um Mozarts „Zauberflöte“ aufzuführen. Die aristokratischen Akteure: Ludwig II. persönlich (Sarastro), Kaiser Franz Joseph (Tamino), seine Mutter Sophie (Königin der Nacht), die Kaiserin Elisabeth (Pamina) und andere Vertreter der damaligen politischen Elite. Jeder von ihnen übernimmt eine der bekannten Rollen, kritisch beobachtet vom (echten) Papageno, der die dilettantischen Bemühungen der Protagonisten mit wachsendem Unmut verfolgt. Absurd, verquer, anachronistisch? Es ist ein listenreiches Spiel im Spiel, das sich hier dem Publikum bietet. 2010 unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg im Rahmen der Herrenchiemsee Festspiele erstmalig aufgeführt, knüpft diese Version von Mozarts „Zauberflöte“ an übliche Gepflogenheiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts an. In den Adelsfamilien gehörte es zu den bildungsbürgerlichen Ritualen, Klassiker der deutschsprachigen Bühne in aufwändigen Amateur-Aufführungen in Szene zu setzen. Auch Ludwig II. von Bayern stand in dieser Tradition aristokratischer Theaterleidenschaft – die Szenerie, die sich dem Zuschauer bietet, ist indes frei erfunden. Der Erfolg auf Herrenchiemsee war groß und fand überregionale Beachtung. „Geistreich, erfrischend leicht und kenntnisreich“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung und hob insbesondere auch die musikalische Leistung des von Guttenberg geleiteten Orchesters der KlangVerwaltung hervor. Aufgrund vielfacher Nachfrage ist die Zauberflöte von Herrenchiemsee nun in einer szenischen Fassung im Prinzregententheater zu sehen. Die Rolle des Papageno übernimmt der bekannte Schauspieler Gerd Anthoff. Mittendrin und doch distanziert vom Geschehen berichtet er dem Publikum von der „wahren“ Geschichte der Zauberflöte, kommentiert, korrigiert und stiftet dabei wunderliche Koalitionen mit seinem Sänger-Double. Einzig Dirigent und Orchester bleiben stets sie selber – und werden eben dadurch innerhalb des Spiels zu Komödianten.

„Des Königs Zauberflöte“

Papageno:
Gerd Anthoff
Sarastro / König Ludwig II.:
Tareq Nazmi
Tamino / Kaiser Franz Joseph I.:
Jörg Dürmüller
Königin der Nacht / Erzherzogin Sophie von Österreich:
Antje Bitterlich
Pamina / Kaiserin Elisabeth:
Susanne Bernhard
Papageno / Max Emanuel Herzog in Bayern:
Jochen Kupfer
Papagena / Lilla von Bulyovszky:
Gudrun Sidonie Otto
Monostatos / Fürst Bismarck:
Martin Petzold
Sprecher / Alfred Karl Graf Eckbrecht von Dürckheim Montmartin:
Marc-Olivier Oetterli
Erster Priester / Maximilian Graf von Holnstein:
Michael Mantaj
Zweiter Priester / Dr. Bernhard von Gudden:
Bernhard Hirtreiter
Erste Dame / Marie Luise Gräfin Larisch-Wallersee:
Miriam Meyer
Zweite Dame / Helene Erbprinzessin von Thurn und Taxis:
Olivia Vermeulen
Dritte Dame / Esperanza Freifrau Truchsess von Wetzhausen:
Hilke Andersen
Drei Knaben / Pagen der Königlich Bayerischen Pagerie:
Solisten des Tölzer Knabenchors
Erster Geharnischter / Erzherzog Franz Ferdinand:
Matthias Aeberhard
Zweiter Geharnischter / Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen:
Marcell Bakonyi

Chorgemeinschaft Neubeuern
Orchester der KlangVerwaltung

Musikalische Leitung und Regie: Enoch zu Guttenberg
Bühne: Volker Thiele
Kostüm: Claudia Krämer, Ingrid Bettega, Brigitte Huber
Dramaturgie: Klaus Jörg Schönmetzler
Regieassistenz: Marie Thiele

Weitere Optionen