Münchner Symphoniker Wagner-Grieg-Schubert
1885 hielt Hugo Wolf Griegs Klavierkonzert gerade für gut genug, „Brillenschlangen in Träume zu lullen oder rhythmische Gefühle in abgerichteten Bären zu erwecken“ und meinte „in den Konzertsaal taugt es nicht“. Das Konzert, 1869 in Kopenhagen uraufgeführt, gehört zu den bekanntesten Partituren des Komponisten. Franz Liszt, der den Klavierpart noch aus dem Manuskript vom Blatt spielte, gehörte entgegen der Meinung von Hugo Wolf zu den ersten großen Bewunderern des Werks, dessen emotionaler Gehalt dem dunkel-verhaltenen Charakter nordeuropäischer Kunstästhetik entspricht. Das Siegfried-Idyll komponierte Wagner im Herbst 1870. Die Uraufführung fand am 25. Dezember, Cosimas Geburtstag, im Treppenhaus ihres Tribschener Hauses statt. Cosima schrieb in ihrem Tagebuch: „Von diesem Tag, meine Kinder, kann ich Euch nichts sagen, nichts von meinen Empfindungen, nichts von meiner Stimmung, nichts, nichts. (…) in Tränen war ich, aber auch das ganze Haus; auf der Treppe hatte R. sein Orchester gestellt und so unser Tribschen auf ewig geweiht!“
Wagner: Siegfried-Idyll Grieg: Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16 Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“
Paris Tsenikoglou, Klavier Markus Huber, Leitung
19.30 Uhr Präludium John Adams: Kammersymphonie
Preise: €
42 / 38 / 34 / 30 / 28 / 19
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr
pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.
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