Münchner Symphoniker Brahms-Mozart
Mozarts Klarinettenkonzert, 1791 wenige Monate vor dem Tod des Komponisten entstanden, gehört zu den letzten Höhepunkten in Mozarts Gesamtwerk. Wie viele Partituren dieser Zeit zeugt auch dieses Konzert von jener mozartischen Heiterkeit, die die Probleme dieser Monate überstrahlte und substantieller Bestandteil dieses Künstlercharakters war: „Da der Tod, genau zu nehmen, der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht allein nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes!“ „Mit einer Symphonie ist heutzutage nicht zu spaßen“, sagte Brahms, der lange zögerte, in deren „ernsthaftes Gesicht zu sehen“. Die ersten Überlegungen zur c-moll-Symphonie aber reichen weit zurück, den „kühnen Anfang“ des ersten Satzes erhielt Clara Schumann bereits 1862. Seine emotionalen Stimmungen entsprechen denn auch der Brahms’schen Sturm-und-Drang-Zeit, den Schicksalstagen seiner unerfüllten Liebe zu Clara.
Brahms: Akademische Festouvertüre c-moll op. 80 Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68
Sebastian Manz, Klarinette Georg Schmöhe, Leitung
19.30 Uhr Präludium Tiberiu Olah: Sonate für Klarinette solo
Preise: €
42 / 38 / 34 / 30 / 28 / 19
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr
pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.
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