Münchner Symphoniker Bach-Hindemith-Rosetti-Mozart
„Und das soll von Hindemith sein?“ fragen sich die Hörer dieser 5. Kammermusik immer wieder angesichts der vergnüglichen frech-musikantischen Klänge dieses Militärmarschs im Finale der 5. Kammermusik. Hier wird der bayerische Defiliermarsch mit seiner kernigen, blechernen Melodik zum Thema für einen Variationssatz. „Allein das blasende und pfeifende Durcheinander, so als hörte man den Marsch aus mehreren Bierzelten gleichzeitig“ fasziniert Rezensenten und Publikum angesichts dieser Klänge fernab jedes gepflegten Akademikertums, dafür aber mit einem kleinen ironischen Augenzwinkern versehen. Auch am Ende von Mozarts Symphonie KV 201 steht ein bewegtes Finale im Sechsachteltakt, ein Kabinettstück höchster Orchestervirtuosität. Die 1773/74 in Salzburg entstandene Partitur gehört zu Mozarts frühen symphonischen Meisterwerken. Antonio Rosetti, ein Zeitgenosse Mozarts, war seinerzeit einer der bekanntesten Komponisten in Europa. Aus seiner Feder stammt das Requiem, das 1791 nach Mozarts Tod bei der Prager Trauerfeier erklang.
Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066 Hindemith: Kammermusik Nr. 5: Konzert für Viola und Orchester op. 36/4 Rosetti: Konzert für Viola und Orchester G-Dur Mozart: Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Nils Mönkemeyer: Viola Dante Anzolini, Leitung
19.30 Uhr Präludium Paul Hindemith: „Wild, Tonschönheit ist Nebensache“ für Viola solo
Preise: €
44 / 40 / 36 / 32 / 24
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr
pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.
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