Münchner Symphoniker Weihnachtskonzert
Schon im 18. Jahrhundert stießen Corellis Konzerte auf eine ungeheure Publikumsresonanz und gehörten zu den beliebtesten Werken zeitgenössischer Instrumentalmusik. Die Legende berichtet, dass die Konzerte bei ihrer Londoner Erstaufführung im Jahr 1724 „von einer derart hinreißenden Wirkung waren, dass die Musiker in einem Zuge, ohne sich von den Plätzen zu erheben, alle zwölf Konzerte durchspielten“. Im Weihnachtskonzert – fatto per la notte di natale – ergänzen sich in harmonischem Gleichgewicht von Form und Inhalt schlichte Religiosität und feierliche Größe. War es Absicht gewesen, dass Bach bei der Komposition der Brandenburgischen Konzerte die Größe der markgräflichen Kapelle von sechs Mitgliedern scheinbar gänzlich übersehen hatte? Beabsichtigte er gar eine Einladung seines Köthener Ensembles, auf dessen Verhältnisse die Konzerte genauestens zugeschnitten waren, nach Berlin? Wie dem auch sei, der Widmungsträger Christian Ludwig von Brandenburg wurde zum Namensgeber für die berühmten Konzerte.
C.Ph.E. Bach: Konzert für Cembalo und Orchester a-moll Wq 26 Haydn: Symphonie Nr. 8 G-Dur Hob I:8 „Le Soir – Der Abend“ Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050 Corelli: Concerto grosso op. 6/8 „Fatto per la notte di natale“ (Weihnachtskonzert)
Olga Watts, Cembalo Georg Schmöhe, Leitung
19.30 Uhr Präludium Alfred Schnittke: Moz-Art à la Haydn
Preise: €
46 / 42 / 39 / 36 / 32
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr
pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.
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