Münchner Symphoniker Wolfgang Amadeus Mozart
„Die gleiche Besetzung, nicht nur für Bläsersolisten, sondern für Bläserpaare, und deshalb nur umso reicher und blühender“ – so umschrieb der Mozart-Biograph Alfred Einstein die ungewöhnliche Bauart der Posthorn-Serenade: Mozart hatte in die Serenade ein Concertante für Holzbläser eingebaut, eine Art Solokonzert als Werk im Werk, und diese Sätze als „Concertant-Symphonie“ in einer großen Akademie am 23. März 1783 im Wiener Burgtheater selbst aufgeführt. Das Klavierkonzert KV 488, im März des „Figaro“-Jahres 1786 für eine Musikalische Akademie während der Fastenzeit entstanden, verbindet die apollinische Heiterkeit der großen lyrischen Melodik des ersten Satzes mit der tiefen Schwermut des scheinbar seiner Zeit enthobenen Adagios und weist vor allem mit dem fis-moll-Adagio zwischen Schönheit und Todestrunkenheit weit in das kommende Jahrhundert voraus. Nicht allein die Siciliano-Thematik weckt Assoziationen an das Venedig von Thomas Mann, bevor das Finale in die unbeschwerte Spielfreude Mozart’scher Ausdruckswelt zurückführt.
Mozart: Symphonie Nr. 28 C-Dur KV 200 Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488 Mozart: Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 „Posthorn-Serenade“
Philippe Entremont, Klavier und Leitung
19.30 Uhr Präludium Benjamin Britten: Simple Symphony op. 4
Preise: €
44 / 40 / 36 / 32 / 24
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr
pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.
Seite empfehlen |