Münchner Symphoniker
Antonin Dvorak
Di., 20. Oktober 2009
20:00 Uhr
Münchner Symphoniker
Antonin Dvorak
Preise:
€
44 | 40 | 36 | 32 | 24
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„Ein Stück Edel-Holz, das oben kreischt und unten brummt …“ – trotz dieser ein wenig despektierlichen Umschreibung des Violoncellos durch Antonín Dvorák, was ein durchaus gespaltenes Verhältnis des Komponisten zu diesem Instrument vermuten lässt, stammt eines der schönsten Cellokonzerte der Literatur aus seiner Feder. Als eines der letzten großen Werke, die in Amerika entstanden, ist diese Partitur bereits durch den Abschied vom Gastland geprägt und spricht von der Sehnsucht nach der tschechischen Heimat, stellt Dvorák doch anstelle der in früheren Werken unverkennbaren Anklänge an amerikanische Volksweisen nun ein Zitat aus seinem reichen Liedschaffen in den Mittelpunkt der thematischen Arbeit: „Lasst mich allein!“
Auch Dvoráks 7. Symphonie, von der Literatur oft auch als die „Brahms’sche“ bezeichnet, zeugt von der individuellen Tonsprache des Komponisten, für den der emotionale Einklang mit seiner böhmischen Heimat, die Verbundenheit mit dieser Landschaft und Kultur, stets der wesentliche Urgrund seines schöpferischen Werks war.
Dvorák: Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104
Dvorák: Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70
Claudio Bohórquez, Violoncello
Georg Schmöhe, Leitung
19.30 Uhr Präludium
Bohuslav Martinu: Ouvertüre für Orchester H. 345
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