Münchner Symphoniker Ludwig van Beethoven
„Oh welche Lust, in freier Luft den Atem leicht zu heben“ – Diese unsterblichen Zeilen entstammen Beethovens „Fidelio“. Vier Ouvertüren komponierte Beethoven für seine einzige Oper, die ursprünglich nach ihrer Titelheldin „Leonore“ benannt war. „Dies Werk ist nicht mehr eine Ouvertüre, sondern das gewaltigste Drama selbst“, umschrieb Richard Wagner die dritte Leonoren-Ouvertüre, die den Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und Humanität und die Ideale der Aufklärung symphonisch verarbeitet, Inhalte, die auch den Nerv von Beethovens Zeitgenossen trafen: „Die Jubelausbrüche während der ,Schlacht von Vittoria‘ überstiegen alles, was man bis dahin im Konzertsaal erlebt hatte“, wird über die Uraufführung im Dezember 1813 in Wien berichtet. In „Wellingtons Sieg“, einem symphonischen Schlachtengemälde von plastischer Realität, schildert Beethoven den Sieg Wellingtons über das französische Heer in Nordspanien. Sechs Wochen vor der Uraufführung hatte Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig die entscheidende Niederlage erlitten – die Weltgeschichte war der Kunst vorausgeeilt.
Beethoven: „Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria“ op. 91 Beethoven: Tripelkonzert für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester C-Dur op. 56 Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a
Alexander Sitkovetsky, Violine Leonard Elschenbroich, Violoncello Wu Qian, Klavier Georg Schmöhe, Leitung
19.30 Uhr Präludium
Preise: €
44 / 40 / 36 / 32 / 24
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr
pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.
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