Rolando Villazón

Gabrieli Players
Paul McCreesh, Leitung

Philharmonie

Mo., 10. Mai 2010
20:00 Uhr

Rolando Villazón
Gabrieli Players
Paul McCreesh, Leitung

Preise:
€ 129 | 109 | 99 | 79 | 59 | 39

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Rolando Villazón: Der Name des mexikanischen Startenors steht für die großen Opernhelden des lyrischen Tenor-Fachs im 19. Jahrhundert. Nemorino in Donizettis „Liebestrank“, die Titelrolle in Massenets „Werther“, Alfredo in Verdis „Traviata“ – das sind die Paraderollen des vielleicht sympathischsten aller Tenöre unserer Zeit, mit denen der spielfreudige Sänger sensationelle Erfolge feierte. Mit seinen Aufnahmen stürmte er Klassik-Hitparaden und Pop-Charts und drehte schließlich sogar einen Opernfilm: Puccinis „La Bohème“.
Im vergangenen Jahr nun hat Rolando Villazón ebenso überraschend wie mutig musikalisches Neuland betreten und eine CD mit Händel-Arien auf den Markt gebracht. Seine Begeisterung für die Musik des frühen 18. Jahrhunderts rührt, so erinnert sich der Mexikaner, von einer anderen berühmten Kollegin her, Cecilia Bartoli. „Zu Beginn meiner Laufbahn kaufte ich mir in Paris eine CD, auf der Cecilia Bartoli Vivaldi singt. Ich war fasziniert. Seither habe ich immer wieder nach Aufnahmen von Barockmusik Ausschau gehalten. Und ich träumte davon, sie selbst zu singen.“ Jetzt ist sein Traum wahr geworden.
Kein Geringerer als der Dirigent Paul McCreesh, dessen Gabrieli Players zur ersten Garde der britischen Originalklang-Ensembles zählen, hat sich auf das Abenteuer eingelassen, Händels affektgeladene Arien mit einem Tenor einzuspielen, der sich bislang in ganz anderen Genres bewegte. Doch Villazón stürzte sich mit Haut und Haar in die Welt der Barockmusik Händels und der historischen Aufführungspraxis McCreeshs, und heraus kam ein betörendes Album, in dem Rolando Villazón einmal mehr die Vielseitigkeit seiner wunderbaren Stimme sowie die Intelligenz und Leidenschaftlichkeit seines Gesangs unter Beweis stellt.
Eine Stimmbandzyste zwang Villazón kurz nach Erscheinen des Händel-Albums zu einer längeren Zwangspause: Ende April sagte er sämtliche weiteren Verpflichtungen für 2009 ab. Jetzt meldet er sich nach einer glücklich überstandenen und vollständig ausgeheilten Stimmband-OP zurück. Endlich! Die Fans haben ihn schmerzlich vermisst. Sein Comeback feiert Villazón im März im „Liebestrank“ an der Wiener Staatsoper. Danach ist er in Berlin in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ unter Daniel Barenboim zu hören, und im Mai geht er dann mit Paul McCreesh, den Gabrieli Players und einigen der schönsten Händel-Arien auf Tournee. Stationen sind Baden-Baden, Paris, London und: München. Willkommen zurück, Rolando!

Rolando Villazón
Lucy Crowe, Sopran
Gabrieli Players
Paul McCreesh, Leitung

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