Samstag, 30. Januar 2010, 20:00 Uhr, Prinzregententheater
 

Sol Gabetta
Mihaela Ursuleasa, Klavier

Als Gewinnerin des Crédit Suisse Young Artist Award gab die bis dahin kaum beachtete junge Cellistin 2004 Sol Gabetta beim Lucerne Festival ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev – und dann ging’s richtig los: Rund 200 Konzerte gibt Sol Gabetta inzwischen im Jahr und sorgt damit für 200 strahlende Sonnentage im internationalen Konzertkalender, garantiert! Wie macht sie das nur, diese Künstlerin, die für ihren warmen, goldenen Ton auch als die „sinnlichste Cello-Stimme überhaupt“ (Süddeutsche Zeitung) gefeiert wird? „Ich versuche mir immer vorzustellen, dass ich mit meinem Instrument singe“, erklärt Gabetta. „Das Cello und ich sind dann eins, wie eine Person. Wenn ich spiele, konzentriere ich mich nicht nur auf eine bestimmte Note oder einen Rhythmus, sie sind nur die Säulen, auf deren Basis die Musik entsteht. Erst wenn man versucht, auf und mit dem Instrument zu singen, dann werden Noten und Rhythmus zu Musik“ – eine souveräne Spieltechnik wie die ihre vorausgesetzt. Sol Gabetta präsentiert bei ihrem Münchner Konzert im Januar gemeinsam mit Mihaela Ursuleasa am Klavier Cellosonaten von Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch und César Franck sowie eines ihrer Leib- und Magenstücke, ein Gruß aus ihrer Heimat: die zweite „Pampeana“ des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera.

Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102/2
Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op. 40
Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur (bearbeitet für Violoncello)
Ginastera: Pampeana Nr. 2 op. 21

Preise: € 46 / 40 / 36 / 28
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.



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