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Frank Dupree
© Marco Borggreve
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Isarphilharmonie

Münchner Symphoniker

Frank Dupree, Klavier

Alondra de la Parra, Leitung

  • Smetana: „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“
  • Gershwin: „Concerto in F“
  • Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Sonntag, 22. Januar 2023

Isarphilharmonie
Tickets ab 33,50 €

Preise (inkl. Vorverkaufsgebühr und MVV )
Zzgl. 1,– € Systemgebühr pro Ticket und 4,– € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung
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Alondra de la Parra
Alondra de la Parra © Felix Broede

Das lukrative Stellenangebot am National Conservatory of Music war nicht ohne Hintergedanken: Antonín Dvořák sollte dem amerikanischen Musikleben ein eigenes Kolorit verleihen – seine berühmte Neunte wurde zum Höhepunkt dieser Mission. Der Erfindungsreichtum des Komponisten zeigt sich in diesem Werk besonders ergreifend. Dass es gleichermaßen böhmische Folklore wie Spirituals reflektiert, erfreute nicht jeden amerikanischen Kulturschaffenden. Dvořák, unbeirrt vom Rassismus der Zeit, setzte seinen Plan dennoch in die Tat um. Das Werk wurde 1893 von den New Yorker Philharmonikern mit sensationellem Erfolg uraufgeführt. 

In der Isarphilharmonie wird Alondra de la Parra, etwa 90 Jahre später in New York geboren, das Werk mit den Münchner Symphonikern interpretieren, nachdem sie mit Smetanas „Die Moldau“ die böhmischen Wurzeln des Komponisten ergründet hat. Welches Werk würde den Abend besser komplementieren als Gershwins Klavierkonzert in F-Dur, gespielt von Jazzer und Klassik-Tastenkünstler Frank Dupree? In seinem ursprünglich betitelten „New York Concerto“ formt Gershwin aus Amerikas klanglicher Vielfalt seinen eigenen musikalischen Stil – geprägt durch Tanzrhythmen, Jazz, Broadwaysongs und spätromantische Harmonien.
 

Isarphilharmonie

Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München