Francesco Tristano

Orchestre Philharmonique de Strasbourg

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AD_Francesco Tristano 1 (c) Ben Knabe
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AD_Francesco Tristano FT-126 by Marie Staggat
Pressetext

Francesco Tristano

10. bis 23. November 2019
Dass ein junger Musiker und Komponist gleichzeitig sowohl in der Clubszene als auch in klassischen Konzerthäusern für Aufregung sorgt, dürfte weltweit ein Novum sein. Ebenso neu ist es, dass Puristen aus dem Klassik- und dem Techno-Lager sich einig sind. Einig in ihrer Irritation über jemanden, der sich nicht an die Regeln hält. Francesco Tristano ist Irritation gewohnt. Wenn er im Club Techno nach Noten spielt, dann ist das Publikum zunächst verunsichert. Irritiert sein mag auch der erfahrene Konzertbesucher und Klassikliebhaber, der zum ersten Mal erlebt, wie ein Pianist eine Eigenkomposition in ein Stück von Frescobaldi übergehen lässt. Aber alles, was Francesco Tristano tut, ist Ausdruck einer Offenheit, die keine Grenzen, keine Einengung duldet.
Seine Technik ist überragend, sein Spiel ist virtuos, seine Interpretationen sind mutig und unkonventionell. Seine Repertoirekenntnis in Barock, Klassik, Neuer Musik, Jazz oder Clubmusik korrespondiert mit seiner Erfahrung und seinen spielerischen Fähigkeiten. Francesco Tristano beginnt im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen. Mit 13 gibt er sein erstes Konzert mit eigenen Kompositionen. Später spielt er Tourneen als Solist oder mit hochkarätigen Orchestern, etwa dem Russischen Nationalorchester, dem Sinfonieorchester Basel oder dem Luxemburger Philharmonieorchester.
2001 gründet Tristano das Kammerensemble „The New Bach Players“, mit dem er auch als Dirigent auftritt. An der Juilliard School in New York absolviert Tristano als einer der letzten Studenten eine Masterclass bei der Bach-Legende Rosalyn Tureck. Er durchläuft die Konservatorien in Brüssel, Riga, Paris und Luxemburg sowie die Musikhochschule Kataloniens. 2004 gewinnt er den renommierten internationalen Pianistenpreis für zeitgenössische Musik im französischen Orléans.
Mittlerweile hat Francesco Tristano zahlreiche von der Kritik hochgelobte Alben veröffentlicht, darunter Einspielungen von Bachs Goldberg-Variationen sowie des pianistischen Gesamtwerks von Luciano Berio. Auf seinem 2007 erschienenen Album „Not for Piano“ präsentiert er mittels stilistischer Anleihen bei Klassik und Minimal Music eigene Versionen von Techno-Klassikern für Piano solo. 2014 präsentierte er zusammen mit der Pianistin Alice Sara Ott das Duo-Album „Scandale“.
2017 ist er u.a. beim HR Sinfonieorchester, den Thüringer Bachwochen, den Dresdner Musikfestspielen und beim Rheingau Musik Festival zu Gast.
Francesco Tristano ist offizieller Yamaha-Künstler.

Auf einer Tournee mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg spielt Francesco Tristano im November 2018 George Gershwins "Rhapsody in Blue".

Orchestre Philharmonique de Strasbourg
Marko Letonja, Leitung
Francesco Tristano, Klavier