Hayato Sumino
Shootingstar mit grenzenloser Kreativität
„Spot On“-Künstler Hayato Sumino begeistert eine neue Generation für klassische Musik und bringt frischen Schwung in die Konzertsäle. Pianist, Komponist, Ingenieurabsolvent und YouTube-Star: Mühelos bewegt er sich zwischen Konzertbühne und digitaler Welt und überschreitet dabei immer wieder musikalische Grenzen. In der Saison 2026/27 ist er zweimal bei MünchenMusik zu erleben.
Eine Karriere im Höhenflug
Internationale Engagements, ein Exklusivvertrag bei Sony Classical und zahlreiche Auszeichnungen prägen seinen rasanten Karriereweg: 2023 wurde Hayato Sumino in die Liste der einflussreichen Persönlichkeiten 30 under 30 von Forbes Japan aufgenommen, erhielt den President’s Award der Universität Tokio für herausragende Leistungen in Musik und Wissenschaft sowie den Leonard Bernstein Award 2025. Beim Opus Klassik 2025 wurde der Klassik-Shootingstar als bislang einziger Künstler überhaupt mit gleich drei Preisen geehrt. Seit 2021 ist er zudem Steinway Artist und Botschafter für Apple Music Classical.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so viele Konzerte auf der ganzen Welt geben würde. Es war ein stetiger, natürlicher Prozess – und ohne die Menschen um mich herum hätte ich das alles nicht erreicht.“
– Hayato Sumino
„Mein großer Wunsch ist, klassische Musik am Leben zu erhalten und eine Verbindung zur nächsten Generation herzustellen.“
Hayato Sumino
Die Chronik einer außergewöhnlichen Karriere
#1 Der ungewöhnliche Beginn
Zwar begann Hayato Sumino bereits im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Auf eine Karriere als Konzertpianist auf den großen Bühnen der Welt war der heutige Ausnahmekünstler jedoch lange nicht festgelegt. Das Klavier spielte in seinem Leben zwar stets eine zentrale Rolle, zunächst allerdings eher als leidenschaftliches Hobby.
Mit 13 Jahren eröffnete er seinen YouTube-Kanal „Cateen“ – ursprünglich als Pseudonym für Computerspiele gedacht, inspiriert von seiner Liebe zu Katzen. Die ersten Videos zeigten ihn noch beim Spielen des Reaktionsspiels „Jubeat“, doch schon bald folgten Klavierimprovisationen und Bearbeitungen von Videospiel-Soundtracks. Der Weg von den ersten YouTube-Videos bis zum Internationalen Chopin-Wettbewerb schien damals noch in weiter Ferne.
Mit 18 Jahren begann er seine akademische Laufbahn in Tokio – allerdings nicht mit einem Musikstudium, sondern mit einem Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften. Parallel etablierte er sich auf der klassischen Bühne: 2018 gewann er den Grand Prix beim PTNA-Wettbewerb in Japan. Zwei Jahre später, während der Pandemie, fand auch auf YouTube Hayatos künstlerische Präsenz zunehmend Beachtung.
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#2 Unbändige Kreativität
„7 Levels of Twinkle Twinkle Little Star“ – mit diesem 2021 veröffentlichten Video ging Hayato Sumino alias „Cateen“ auf YouTube viral. Bis heute wurde es mehr als 13 Millionen Mal aufgerufen. Die Pandemie wirkte für ihn dabei wie ein kreativer Katalysator: In kurzer Zeit entstand eine Vielzahl von Klaviervideos, die seine große Fantasie und Experimentierfreude sichtbar machen.
Mit seinem inzwischen umfangreichen YouTube-Archiv beweist Hayato Sumino, dass er Musik nicht nur virtuos interpretiert, sondern mit ihr spielt. Ständig sucht er nach neuen Klangfarben, überraschenden Wendungen und neuen Perspektiven auf bekannte Werke. Im KonzertNews-Interview bringt er diese Haltung auf den Punkt: „Ich liebe Experimente!“
So verwandelt er Chopins Etüde op. 10 Nr. 5 „Black Keys“ in seine eigene Version „White Keys“, entwickelt aus der „Aeolian Harp“-Etüde die „Lydian Harp“ und macht aus dem berühmten „Regentropfen-Prélude“ ein „Raindrop Postlude“.
#3 Der Durchbruch als Pianist
Das Jahr 2021 markierte für Hayato Sumino gleich in mehrfacher Hinsicht einen Wendepunkt: Während „Cateen“ auf YouTube zum gefeierten Klassik-Phänomen wurde, sorgte er im Oktober desselben Jahres beim 18. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau auch auf der Konzertbühne für Aufsehen. Mit 26 Jahren begeisterte er dort Publikum und Kritik gleichermaßen mit seiner natürlichen, unprätentiösen Musikalität – introvertiert im Ausdruck, fern jeder Übertreibung oder Exaltiertheit.
Besonders bemerkenswert: Nur 19 Monate zuvor hatte Hayato Sumino sein Masterstudium der Ingenieurwissenschaften an der Universität Tokio mit Auszeichnung abgeschlossen. Seine pianistische Ausbildung erfolgte hingegen ausschließlich privat, ohne Studium an einem Konservatorium oder einer Musikhochschule. Stattdessen prägten ihn intensive Eigenarbeit, akribisches Üben und individuelle Förderung durch private Lehrer.
Auch wenn er das Finale des Wettbewerbs nicht erreichte, wurde der Chopin-Wettbewerb 2021 für Hayato Sumino zum internationalen Durchbruch und zum Startschuss einer großen Pianistenkarriere.
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#4 Jedes Konzert ein neuer Gestaltungsspielraum
Unabhängig vom Programm hält jedes Konzert immer wieder Überraschungen bereit: Bekannte und oft gespielte Werke werden im Augenblick aufs Neue lebendig. Die Akustik des Saals, spontane Agogik oder eine besondere Energie oder Stille im Publikum machen jeden Abend einzigartig. Doch klassische Konzerte bieten auch einen Raum, der weit über die reine Interpretation eines Werks hinausgeht:
Hayato Sumino hebt das klassische Konzert als Live-Erlebnis auf eine neue Stufe. Ein eindrucksvolles Beispiel ist sein Auftritt 2024 in der Royal Albert Hall mit Gershwins „Rhapsody in Blue“, dokumentiert auf YouTube: Zunächst greift er überraschend zur Melodica (ab Minute 6:38), später verarbeitet er sogar spontan das Klingeln eines Handys improvisatorisch in seine Interpretation (ab Minute 14:15).
#5 Rekordverdächtige Vielseitigkeit
In den Jahren nach der Pandemie bewegt sich Hayato Sumino mühelos zwischen den Welten. Er spielt mit großen Orchestern, gibt weltweit ausverkaufte Rezitale und experimentiert mit Klang, Form und Präsentation. Doch seine Vielseitigkeit endet nicht bei der Musik.
Hayato Sumino stand bereits auf Laufstegen, etwa für Hermès, spielt in der Band Penthouse, arbeitet als Komponist, ist Grenzgänger und ein Künstler, der sich nicht festlegen lässt, weder stilistisch noch medial. Und vielleicht ist genau das sein größter Beitrag zur klassischen Musik: sie zu öffnen.
Dass das funktioniert, zeigt auch sein Publikum. Es ist jung, divers, neugierig. Menschen, die über YouTube kommen und im Konzertsaal bleiben. Im Dezember 2025 stellte er sogar einen Guinness-Weltrekord für das größte Klavierrezital in einem Innenraum auf. Sein Konzert in der ausverkauften K-Arena Yokohama zog 18.564 Zuschauer an – ein Meilenstein für die Klassik.
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„Die Klassik braucht mehr Typen wie ihn!“
WELT
Wohin führt Hayato Suminos Reise?
Vielleicht liegt genau darin seine größte Faszination: dass man nie weiß, was als Nächstes kommt. Hayato Sumino denkt das klassische Konzert nicht als starre Tradition, sondern als offenen Raum für Klang, Improvisation, Technologie und neue Ideen. Seine Innovationskraft entsteht nicht aus Provokation, sondern aus Neugier, Experimentierfreude und dem Wunsch, Menschen für Musik zu begeistern.
Dabei steht die Frage „Quo vadis?“ nicht nur über seiner eigenen Karriere, sondern auch über der Zukunft der klassischen Musik. Hayato Sumino zeigt, dass sich künstlerische Exzellenz und digitale Reichweite, Tradition und Innovation, Konzertsaal und Internet nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Gerade in der Verbindung dieser Welten entsteht etwas Neues.
Ob als Pianist, Komponist, Improvisator, YouTube-Pionier oder kreativer Grenzgänger – Sumino erweitert die Möglichkeiten dessen, was ein klassischer Musiker im 21. Jahrhundert sein kann. Sein Publikum folgt ihm dabei mit bemerkenswerter Offenheit: von Millionen Bildschirmen bis in ausverkaufte Konzertsäle.
Wenn Hayato Sumino die Bühne betritt, beginnt deshalb nicht einfach ein Konzert. Es beginnt eine musikalische Entdeckungsreise, deren Ziel noch offen ist. Und vielleicht ist genau das die spannendste Aussicht von allen.
Wann und wo ist Hayato Sumino zu erleben?
In der Saison 2026/27 ist Hayato Sumino zweimal zu Gast in München:
Am Freitag, den 4. Dezember 2026 präsentiert Hayato in seinem Klavierabend im Prinzregententheater Werke seines Albums „Chopin Orbit“ und öffnet neben Chopin auch Räume zu anderen Komponisten sowie zu eigenen Werken. Tickets erhalten Sie hier.
Am Donnerstag, den 15. April 2027 gastiert Hayato gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel in der Isarphilharmonie (Gasteig HP8). Auf dem Programm steht Ravels Klavierkonzert in G-Dur, in der zweiten Hälfte folgt Schumanns „Frühlingssymphonie“. Tickets erhalten Sie hier.
Was sind die Besonderheiten der beiden Konzerte?
Am Freitag, den 4. Dezember 2026 im Prinzregententheater erleben Sie, wie Tradition, Improvisationslust und experimentelle Neugier zu einem vielschichtigen Klanguniversum verschmelzen. In seinem Klavierabend stellt Hayato Sumino u. a. Chopins originale Konzertetüden seinen eigenen Transkriptionen gegenüber. Ein Abend für alle, die das Klavier jenseits gewohnter Bahnen erleben wollen. Tickets erhalten Sie hier.
Am Donnerstag, den 15. April 2027 in der Isarphilharmonie interpretiert Hayato Sumino gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel Ravels Klavierkonzert in G-Dur, über das er im KonzertNews-Gespräch sagte: „Der zweite Satz ist eine der schönsten Melodien dieser Welt.“ Tickets erhalten Sie hier.
Wo kann ich Tickets kaufen?
Tickets erhalten Sie direkt auf der Website von MünchenMusik. Für besondere Anliegen erreichen Sie uns auch telefonisch unter 089/936093.
Tickets für Hayato Suminos Klavierabend im Prinzregententheater erhalten Sie hier.
Tickets für das Orchesterkonzert mit Hayato Sumino und dem Kammerorchester Basel erhalten Sie hier.