Philippe Jaroussky

Ensemble Artaserse


Prinzregentenplatz 12
81657 München

Mi., 13. Mai 2020
20:00 Uhr

Philippe Jaroussky
Ensemble Artaserse

Preise:
€109 | 94 | 79 | 66

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Philippe Jaroussky

Arien und Werke aus „L'olimpiade" von Antonio Vivaldi sowie aus
„Giulio Cesare", „Il Parnasso in Festa" und „Radamisto" von Georg Friedrich Händel

Zwei Herren der Superlative: Der eine – Georg Friedrich Händel – darf mit seinen 42 Opern und 25 Oratorien getrost als einer der produktivsten Komponisten der Musikgeschichte gelten. Der andere – Countertenor Philippe Jaroussky: Auch er kann wohl als einer der meistbeschäftigten Musiker seiner Generation bezeichnet werden. Nicht zuletzt die beeindruckende, knapp 40 Tonträger umfassende Diskographie des 41-Jährigen legt davon ein vielfältiges Zeugnis ab. Und freilich gibt es zwischen beiden auch zahlreiche Überschneidungen, denn was wäre das Repertoire des Franzosen ohne die Werke des großen Barockmeisters aus Halle? „Mir gefällt seine Widersprüchlichkeit. Händel war als schwieriger Charakter bekannt, galt als cholerisch, aber seine Musik hat etwas sehr Sensibles, Sinnliches, Süßes“, verriet er dem Tagesspiegel. Einer, dem sich Jaroussky in seiner Laufbahn ebenfalls bereits eingehend gewidmet hat, ist Antonio Vivaldi – als Geistlicher mit roter Haarpracht, von seinen Zeitgenossen mitunter „der rote Priester“ genannt. Um das Opern- und Oratorienwerk nicht zuletzt dieser beiden Meister mit entsprechender Strahlkraft, Sensibilität und Durchlässigkeit zur Geltung bringen zu können, gründete Jaroussky 2002 mit dem Ensemble Artaserse seinen eigenen Klangkörper für dieses Repertoire.

Philippe Jaroussky, Countertenor
Ensemble Artaserse

Sonderführung: Von Kastraten und Primadonnen – Ein Opernspaziergang durch das barocke München

Freuen Sie sich auf eine Konzerteinführung der besonderen Art und lassen Sie sich – passend zum Programm – mitnehmen in die von Prunk und Glamour geprägten Musikwelt des barocken Münchens. Zu keiner anderen Zeit gaben Bayerns Fürsten mehr Geld für die prachtvolle Inszenierung von Musik aus. Besonders die Oper wurde zum neuen Statussymbol des herrschaftlichen Hofs. Ihre Sänger waren Superstars – vor allem die aus Italien importierten Kastraten, die mit ihren engelsgleichen Stimmen das Publikum zum Rasen brachten. Begleitet wird unser Rundgang von den unterhaltsamen Tagebucheintragungen Felippo Balatris, einst bestbezahlter Soprankastrat am Münchner Hof.

Beginn der Führung: vor dem Konzert um 18.00 Uhr
Treffpunkt: Max-Joseph-Platz am Denkmal
Dauer: ca. 60 Minuten
Anschließend gemeinsame Fahrt zum Prinzregententheater (U-Bahn ab Odeonsplatz)
Kosten: € 10 pro Person
Anmeldung telefonisch unter Tel. (089) 92 56 74 95 / info@musikspaziergang.de

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