Bild
Daniil Trifonov
© Dario Acosta
,
Isarphilharmonie (Gasteig HP8)

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma

Daniil Trifonov, Klavier

Jakub Hrůša, Leitung

  • Gershwin: „Cuban Overture“
  • Gershwin: „Concerto in F“
  • Rachmaninow: Symphonische Tänze op. 45
Bild
Hrusa
Jakub Hrůša © Marian Lenhard

Leonard Bernstein galt ihm als musikalisches Idol – inzwischen ist Jakub Hrůša selbst ein Vorbild für den Nachwuchs am Pult. „Exzess mit Understatement“, so beschreibt das Klassikmagazin Rondo den bescheidenen Tschechen. Parallel zu seinem Amt als Chefdirigent der Bamberger Symphoniker ist Hrůša designierter Musikdirektor des Royal Opera House in London, erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie sowie des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, mit dem er im Mai 2024 in die Isarphilharmonie kommen wird.

Daniil Trifonov, geboren in Nischni Nowgorod, ausgebildet in Moskau und Cleveland, lebt in New York und gilt vielen als der aufregendste Pianist unserer Zeit. In Sergej Rachmaninow, dem nach Amerika geflohenen Exil-Russen, hatte Trifonov schon bald einen musikalischen Wesensverwandten entdeckt, für dessen lange Zeit unterschätzte Modernität er sich in vielen staunenswerten Projekten stark macht. Nun überrascht der „Wunderpianist“ (Süddeutsche Zeitung) mit neuen aufregenden Parallelen. Denn was nicht viele wissen: Auch George Gershwin alias Jacob Gershovitz, der den Jazz in den Klassiksälen Amerikas heimisch machte, hatte als Kind von Einwanderern russische Wurzeln und stand mit Pianisten- und Komponistenkollege Rachmaninow in engem Austausch. Und so ist es auch kein Zufall, dass Gershwins rhythmisches Feuerwerk der „Cuban Ouverture“ und sein „Concerto in F“ das gleiche mitreißende Temperament und dieselbe packende Lebendigkeit verströmen wie die „Symphonischen Tänze“, Rachmaninows kongeniales letztes Werk, das er 1940 auf Long Island komponierte.

Isarphilharmonie (Gasteig HP8)

Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München

Pressematerial anzeigen